Enterprise 2.0-Fallstudien – Aus Erfahrung lernen: Vortrag auf der KnowTech 2010
Alexander.Richter | 2 June 2010Obwohl sich auf dieser Website bereits einige Informationen dazu finden, werden wir weiterhin regelmässig gefragt, was hinter E20Cases steckt. Aus diesem Grund haben wir versucht einmal kompakt in einem Beitrag zusammen zu fassen, was wir uns als Ziel gesetzt haben, wie wir bei der Sammlung und Erhebung von Fallstudien vorgehen und was wir als nächste Schritte planen. Das Ergebnis unserer Bemühungen soll als eine Art Referenz für E20Cases dienen und wird demnächst auch im Tagungsband der “KnowTech 2010″, dem 12. Kongress zum IT-gestützten Wissensmanagement in Unternehmen und Organisationen, veröffentlicht.
Zudem werden Andrea Back und Michael Koch auf der KnowTech 2010 selbst im Oktober den aktuellen Stand von E20Cases vorstellen. An dieser Stelle möchten wir bereits jetzt den Beitrag für die KnowTech zur Verfügung stellen.
Bei der vorliegenden Fallstudie handelt es sich um einen nachhaltigen Einsatz von Mitarbeiter-Weblogs in einem Klein- und Mittelbetrieb (KMU). Hauptziel dieser bereits 2001 im Unternehmen eingeführten Mitarbeiter-Weblogs war die Verbesserung von Effektivität und Effizienz in der internen Mitarbeiter-zu-Mitarbeiter-Kommunikation. Ausschlaggebend für die Einführung der Weblogs war der empfundene Bedarf nach einer Verbesserung der Kommunikation auf der Seite der Geschäftsleitung. Die Stimulation einer verstärkten Interaktion der Mitarbeiter untereinander führte zu einer Verbesserung des Informationsflusses im gesamten Unternehmen, was sowohl berufliche als auch private Informationen betrifft. Die eigenständige und eigenmotivierte Kommunikation der Mitarbeiter über Ziele und Tätigkeiten hat zudem die Selbstreflektion bei den beteiligten Mitarbeitern gefördert. Die Mitarbeiter-Weblogs führten auch zu einer nachhaltigen Stärkung der partizipativen Unternehmenskultur. Die vorliegende Fallstudie zeigt, dass ein Einsatz von Mitarbeiter-Weblogs auch in einem kleinen KMU trotz der Überschaubarkeit an Informationskanälen und der einfacheren Identifikation von Wissensträgern durchaus Gewinn bringend sein kann.








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