Opel: Podcasts in der Vertriebschulung
Diese Fallstudie wurde nicht vom Enterprise 2.0 Fallstudiennetzwerk erhoben, sondern von Stephan Magnus und Michael Hatz für das Buch “Web 2.0 in der Unternehmenspraxis” (Oldenbourg 2009) verfasst; In diesem Buch finden Sie auch den Originaltext von Seite 225 – 234. Die Fallstudie als .pdf herunterladen.
Die Fallstudie beschreibt die Lösung, mit der die Weiterqualifikation von Mitarbeitern in der Opel-Händlerorganisation durch den Einsatz von Web-2.0-Tools den Anforderungen: höhrere Aktualität, Transfersicherung und Nachhaltigkeit des Trainings besser gerecht wird. Das Redaktionsteam für die Informationen arbeitet mit einem Wiki; unter Einbezug dieser Basis werden überwiegend Audio-Podcasts (in Einzelfällen auch Video-Podcasts) für den “Opel Podcast Service” produziert, die auf verschiedenen Endgeräten gehört werden können.
Die Fallstudie in Kürze:
- Funktionalität: Wiki, Podcasting
- Technologie: Infos angefragt
- Umsetzungspartner: Beratungsunternehmen V-max
- Anzahl der Nutzer: Pilot Dez. 2006: Fünfzig Autohäuser mit 164 Verkäufern. Rollout Mai ‘2007; im Mai 2008 ca. 2000 Teilnehmer und im Monats-Schnitt 1500 Downloads des aktuellen Podcast.
- Branche: Automobilindustrie, Handel
- Schlagworte: Training, Schulung, Podcast, MP3, Händlertraining, Wissensmanagement, Verkauf, Vertrieb, Wiki
- Zeitraum: seit 12/2006
English






Besonders im Vertriebsbereich ist der Einsatz von Podcast als “mini-Verkaufstraining” ein wirkungsvoller Ansatz. Außendienstler sind viel unterwegs und können so Warte- und Fahrzeiten zum Hören Podcast nutzen.
Wir bei bottin&schulz | management- und vertriebstraining habe zum Thema selbstverantwortliches Einstellen von Inhalten durch Vertriebler allerdings die Erfahrung gemacht, dass es einige Aktivität erfordert um Verkäufern dazu zu motivieren ihre “Erfolgsgeheimnisse” preis zu geben. Daher glaube ich, dass die Lösung von Opel, diese Infos aktiv zu erfragen, der richtige Weg ist.
Sehr interessante Studie. Besonders interessant Kapitel 6 Ausblicke.
Die Erfahrungen zeigen allerdings das die Verzahnung von verschiedenen Angeboten eine große Schwierigkeit darstellt. Häufig werden einseitig Schwerpunkte gesetzt (die eine oder die andere Form) und die Verwunderung ist groß das die Lernangebote nur von wenigen in einer Organisation angenommen werden. Dies wiederum führt zum Scheitern der Bemühungen und letztlich zur Einstellung der Aktivitäten.
Besonders der letzte Abschnitt verdeutlicht diesen Zusammenhang sehr.